Arbeiten Sie direkt mit Frachtführern zusammen, um Kapazitäten zu sichern und doppelte Margen zu vermeiden, während die Kraftstoffpreise steigen
Wie steigende Kraftstoffpreise die Speditionsbranche in Europa verändern
Das haben wir schon einmal erlebt. 2022, als der Krieg in der Ukraine begann, stiegen die Ölpreise auf über 100 US-Dollar pro Barrel und lösten Schockwellen im europäischen Transport aus. Damals erholte sich die Nachfrage jedoch nach der Pandemie, die Mengen wuchsen – und trotz der Turbulenzen hatte man noch das Gefühl, dass sich der Markt weiter nach vorn bewegt.
Heute ist die Lage eine ganz andere.
In ganz Europa lässt der Konsum seit Monaten nach, und die Unsicherheit beginnt, die Transportmengen zu belasten. Statt Erholung tritt der Markt in eine Phase des Zögerns ein – und nun treibt eine weitere geopolitische Eskalation die Kraftstoffpreise erneut nach oben.
Diese Volatilität spüren Sie direkt im Tagesgeschäft. Eine 1.000-km-Route, die zu Jahresbeginn beim Kraftstoff rund 480 € kostete, kann inzwischen bis zu 750 € erreichen – wenn zum Beispiel in den Niederlanden getankt wird, einem der teuersten Länder Europas in Bezug auf Kraftstoffpreise.
Viele Frachtführer planen, in günstigeren Ländern zu tanken. Doch selbst das unterliegt in manchen Ländern Einschränkungen: In Ungarn gilt die Maßnahme zur Preisdeckelung beispielsweise nur für Fahrzeuge mit ungarischer Zulassung und entsprechenden Dokumenten.
Warum steigende Kraftstoffpreise jetzt ein direktes Risiko für Spediteure sind
Kraftstoff ist längst nicht mehr nur ein Thema für Frachtführer. Er wird zunehmend zum Problem für Spediteure. Kraftstoff macht bis zu 30–40 % der Betriebskosten eines Frachtführers aus. Schon ein Anstieg von 0,20–0,30 € pro Liter kann eine einzelne Sendung um mehrere Hundert Euro verteuern.
Gleichzeitig arbeiten viele Frachtführer mit Zahlungszielen von 45 bis 90 Tagen – das heißt, sie finanzieren den Transport zunächst vor.
Wenn die Kraftstoffpreise schnell steigen, gerät dieses Modell ins Wanken. Kleinere Frachtführer verlieren Liquidität und beginnen, ihre Einsätze zu begrenzen oder Ladungen abzulehnen.
Für Spediteure bedeutet das: weniger Kapazität, höhere Frachtraten und ein erhebliches operatives Risiko.
Warum die Arbeit mit Subunternehmern die Transportkosten bei hohen Kraftstoffpreisen erhöht
In vielen europäischen Märkten wird Fracht noch immer über mehrere Ebenen eingekauft. Ein Spediteur arbeitet mit einem anderen Spediteur zusammen, der dann einen Frachtführer findet. Jeder Schritt fügt eine Marge hinzu und erhöht den Kostendruck auf den Frachtführer.
Wenn die Kraftstoffpreise steigen, wird diese Struktur zu teuer.
So zahlen Spediteure am Ende mehr, ohne genau zu verstehen, warum – und Frachtführer, insbesondere kleinere, verdienen zu wenig, um ihr Geschäft nachhaltig zu betreiben. In einem volatilen Markt ist das Reduzieren unnötiger Zwischenstufen eine der schnellsten Möglichkeiten, Kosten zu kontrollieren.
Warum Vertragspreise mit der Volatilität der Kraftstoffpreise nicht Schritt halten können
Kraftstoffpreise ändern sich wöchentlich, manchmal sogar täglich. Frachtraten der Frachtführer passen sich schnell an. Verträge tun das nicht. Dadurch entsteht eine Situation, in der die Transportkosten sofort steigen, während die Erlöse fix bleiben. Mit der Zeit verringert diese Lücke die Margen direkt.
Gleichzeitig werden Frachtführer selektiver. Sie priorisieren profitable Relationen und verlässliche Partner und meiden zu niedrig bepreiste Vertragsaufträge. Spediteure, die sich zu stark auf Festverträge verlassen, riskieren längere Reaktionszeiten, eingeschränkte Verfügbarkeit und höhere Kosten.
Wie Frachtenbörsen Spediteuren helfen, schneller Frachtführer zu finden und Kosten zu senken
Tempo und Zugang sind wichtiger denn je. Spediteure, die Angebote schnell vergleichen, mehr Frachtführer erreichen und in Echtzeit reagieren können, sind besser aufgestellt, um Kosten zu kontrollieren und Kapazitäten zu sichern. Genau hier spielen digitale Frachtenbörsen wie Trans.eu eine zentrale Rolle.
Mit Zugang zu über 25.000 verifizierten Frachtführern in ganz Europa ermöglicht Trans.eu Spediteuren, verfügbare Kapazitäten schneller zu finden, mehrere Angebote zu vergleichen und direkt mit Frachtführern zu arbeiten – statt über Zwischenhändler.
Das reduziert unnötige Margen, erhöht die Transparenz und hilft Spediteuren, auf Marktveränderungen zu reagieren, sobald sie eintreten.
So senken Sie Transportkosten und sichern Kapazitäten in einem volatilen Markt
Kraftstoffpreise liegen möglicherweise außerhalb Ihrer Kontrolle – Ihre Beschaffungsstrategie jedoch nicht.
Spediteure, die ihr Frachtführernetzwerk ausbauen, die Abhängigkeit von Zwischenhändlern reduzieren und Echtzeit-Tools zum Ratenvergleich nutzen, können ihre Margen schützen und den Zugang zu Kapazitäten sichern. Wer das nicht tut, riskiert höhere Kosten, langsamere Reaktionen und den Verlust an Wettbewerbsfähigkeit.
Kraftstoff ist ohnehin schon teuer genug. Obendrauf noch zwei Margen zu zahlen, ist nicht länger nachhaltig.
Registrieren Sie sich bei Trans.eu und arbeiten Sie ab heute direkt mit Frachtführern zusammen.
Q&A: Kraftstoffpreise, Frachtenbörse und Transportkosten
Warum sollten Spediteure bei steigenden Kraftstoffpreisen eine Frachtenbörse nutzen?
Frachtenbörsen bieten Zugang zu einem großen Pool an Frachtführern. So können Spediteure Angebote in Echtzeit vergleichen und in einem volatilen Markt bessere Konditionen sichern.
Kann die direkte Zusammenarbeit mit Frachtführern die Transportkosten senken?
Ja. Durch den Wegfall von Zwischenhändlern vermeiden Spediteure zusätzliche Margen und erhalten einen besseren Einblick in die tatsächliche Marktpreisbildung.
Warum sind Vertragspreise bei volatilen Kraftstoffpreisen weniger effektiv?
Vertragspreise sind fix und passen sich nur langsam an, während Kraftstoffpreise und Frachtraten sich täglich ändern können. Dadurch entsteht eine Lücke, die die Profitabilität von Spediteuren reduziert – der Spotmarkt kann helfen, das auszugleichen.
